Abbkürzungen und Einheiten

 

c.t. = cum tempore (15 Uhr c.t. = 15:15 Uhr)
ibid. = ibidem (lat.), ebenda
i.e. = "that is", id est, das heisst
e.g. = "for example", exempli gratia, zum Beispiel
KLH = Keyhole Limpet Hemocyanin (KLH) from the mollusc Megathura crenulata. Nähere Information.
s.t. = sine tempore (15 Uhr s.t. = 15:00 Uhr)

 

T
tera 10(12)  
G
giga 10(9) (griech. gigantos = riesig)
M
mega 10(6)  
k
kilo 10(3) (griech, chilioi = 1,000)
m
milli 10(-3) (lat. "tausend")
µ
mikro 10(-6) (griech.)
n
nano 10(-9) (griech.)
p
piko 10(-12) (ital. "klein")
f
femto 10(-15) (skand. "fünfzehn")
a
atto 10(-18) (skand.)

 

1 inch 2,54 cm
1 foot 30,48 cm
1°C 9/5 °F
1 mile 1609 m
1 gallon 4,546 l

 

Akronyme des Internet (aus http://www.networds.de/)
@ commercial at

Das auch "Klammeraffe" genannte Zeichen ist Bestandteil einer E-Mail-Adresse (e-mail, address): Es bezeichnet die Erreichbarkeit eines Adressaten über einen Provider-Server (provider, server) und wird im Sinne von "at" = "bei" verwendet, z. B. "meier@t-online.de" = "Meier bei T-Online". Das Zeichen @ hat Ray Tomlinson, der 1971 die erste E-Mail (e-mail) verschickte, aus dem Zeichensatz seiner Schreibmaschine Modell Teletype 33 entnommen.

Apache "a patchy server"

Webserver (web server), der aus dem NCSA-Webserver V1.3 der Universität von Illinois in Urbana-Champaign hervorgegangen ist. Nachfolger des NCSA-Webservers als führender Server im Internet. Die Apache-Webserver-Software, die man als Freeware (freeware) bekommt, ist weltweit eine der meistverwendeten Server-Softwares.

ASCII American Standard Code for Information Interchange

7-Bit-Zeichensatz, der von praktisch jedem Computerhersteller unterstützt wird, um Buchstaben, Zahlen und Sonderzeichen darzustellen. Dateien, die ausschließlich im ASCII-Textformat erzeugt wurden, enthalten keinerlei Gestaltung und/oder Schriftarten, aber sie können von jedem Computer gelesen und dargestellt werden.

AVI Audio Video Interleave Technologie der Firma Microsoft, die die gemeinsame Speicherung von Bild und Ton in einer Datei erlaubt und vor allem in Videosequenzen im Internet Anwendung findet. Es ist das meistgenutzte Videoformat bei Windows-PCs.
CGI Common Gateway Interface

Standardisierte Programmierschnittstelle zum Datenaustausch zwischen Browser (browser) und Programmen auf dem Webserver (web server). Diese Programme sind überwiegend in PERL geschrieben und dienen hauptsächlich der Auswertung von HTML-Formularen (form).

DNS Domain Name System

Ursprünglich von Paul Mockapetris 1984 entwickeltes und inzwischen auf Zehntausende Nameserver (domain name server) verteiltes Datenbanksystem (database), das Domain-Namen (domain) in nummerische Internet-Adressen (IP address) übersetzt.

DVD Digital Video Disk

Standard, der einen Datenträger beschreibt, der herkömmlichen CDs ähnlich ist, aber beidseitig beschrieben und gelesen werden und auf einer Seite bis zu 8,5 Gigabyte (gigabyte) Daten aufnehmen kann. Immer mehr Anwendungen auf DVD wie digitale Lexika (digital) lassen sich übers Internet aktualisieren.

GIF Graphics Interchange Format

Dateinamenerweiterung (filename extension), die ein im Internet bislang sehr gebräuchliches Bildformat bezeichnet. Seit der Lizensierung durch die Firma Unisys wird eine Ablösung durch andere Bildformate wie PNG prophezeit. Trotzdem gilt GIF noch als eines der am häufigsten anzutreffenden Grafikformate im World Wide Web.

GPRS General Packet Radio Service

Paketbasierter (packet) Mobilfunkstandard (mobile), mit dem sich Daten(pakete) mit einer Geschwindigkeit von bis zu 115 Kilobit pro Sekunde (kbps) übertragen lassen und der sich dadurch auch für den mobilen Zugriff auf das Internet eignet. GPRS basiert auf GSM-Technik, benutzt aber bei der Übertragung das Internet-Protokoll (IP). Meist wird dabei nicht nach Online-Minuten, sondern nach übertragenem Datenvolumen abgerechnet (volume rate).

HTML Hypertext Markup Language

Seitenbeschreibungssprache zum Erstellen eines Dokuments (document) im World Wide Web. Wird mit zunehmender Komplexität des Webdesigns immer wieder durch erweiterte Formen ergänzt;

HTTP Hypertext Transfer/Transmission Protocol

Eines von vielen Internet-Protokollen (protocol), das für die Übertragung und Verknüpfung von Webseiten (World Wide Web) zuständig ist.
Webadressen (address) muss formell ein "http://" vorangestellt werden: Daran erkennt der Webbrowser (browser), dass für die Übertragung das HTTP-Protokoll verwendet wird.
Die gängigen modernen Browser ergänzen eine vom Anwender (user) nicht näher spezifizierte Adresse automatisch um die Zeichenfolge "http://"

IMAP Internet Message Access Protocol Protokollstandard (protocol) zur E-Mail-Abholung (e-mail) von einem Server (server). Online (on-line) können nur Absender und Betreff der entsprechenden Nachrichten gelesen werden. Zum vollständigen Lesen müssen diese heruntergeladen werden. Im Gegensatz zu POP3 bleiben bereits gelesene Nachrichten auf dem Server gespeichert, bis der Nutzer (user) diese aktiv löscht.
IP address Internet Protocol Nummerisches Gegenstück des Domain-Namens. Ist normalerweise für den User nicht sichtbar, da er nur die leichter verständliche Domain-Adresse sieht. Jeder Computer im Internet ist durch seine individuelle Adresse, eine festgelegte, bisher vier Byte lange Zahlenfolge, genau lokalisierbar. Bei Servern ist diese statisch. Bei Nutzern, die sich über eine Telefonleitung ins Internet einwählen, ändert sie sich in der Regel bei jedem Einwählen
ISDN Integrated Services Digital Network

Datenübertragungsprinzip, das im Gegensatz zu herkömmlichen Telefonverbindungen mit digitalen Signalen (digital) anstelle von analogen Tonfrequenzen (analogue) arbeitet und eine sehr viel höhere Übertragungsgeschwindigkeit erlaubt. Ein ISDN-Anschluss beinhaltet zwei Datenkanäle, so genannte B-Kanäle (bearer channel) mit einer Übertragungsrate von jeweils 64 Kilobit pro Sekunde (kbps), und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit einer Übertragungsrate von 16 Kilobit pro Sekunde. Bei Bündelung der beiden B-Kanäle kann eine Datenübertragungsrate von 128 Kilobit pro Sekunde erreicht werden.

JPEG Joint Photographic Experts Group

Gruppe, die den JPEG-Standard zur Bildkomprimierung eingeführt hat. JPEG-Dateien findet man aufgrund ihrer hohen Kompressionsrate bei guter Bildqualität sehr häufig im Internet. Sie haben in der Regel die Endung .jpeg oder .jpg.

MIME Multipurpose Internet Mail Extensions Ursprünglich nur die Bezeichnung einer Technik, Binärdateien an E-Mails anzuhängen.
In der Zwischenzeit handelt es sich um einen Standard, um Dateitypen im Internet voneinander zu unterscheiden. Unterschieden werden dabei zum einen so genannte MIME-Types, d. h. die Arten von im Anhang von E-Mails befindlichen Dokumenten , aber auch die in Webseiten eingebetteten Multimedia-Objekte (in der Regel Objekte, die ein Plug-in erfordern) werden häufig mithilfe dieser Typisierung definiert.
MP3 MPEG-1 Layer 3

Standardformat für komprimierte Audiodateien, das im Rahmen der MPEG vom Fraunhofer-Institut entwickelt wurde und sich vor allem im Internet verbreitet. Bei einer Kompressionsrate von 12:1 lassen sich Musikstücke ohne Qualitätsverlust herunterladen (download) und mit meist kostenlosen MP3-Playern (1.) oder MP3-Walkmans abspielen.

MPEG Moving Pictures Experts Group

Von der ISO ins Leben gerufene Expertengruppe, die für die Standardisierung von Kompressionsverfahren für Bewegtbilder u. a. zuständig ist.

NIC Network Information Center

Organisation, die u. a. als Dienstleistung statistische Informationen über das Internet und seine Nutzung bietet. Bekannteste Funktion: zentrale Vergabe von Domains (domain) unterhalb der Top-Level-Domain (top level domain). NIC allein ist dabei ein Oberbegriff, die tatsächlichen Zuständigkeiten sind regional organisiert; so gibt es für Deutschland das DE-NIC.

PDF Portable Document Format

Plattformübergreifendes Dokumentenformat der Firma Adobe Systems, mit welchem sich aus Texten, Bildern und Grafiken bestehende Dokumente erzeugen und darstellen lassen. Die darstellende Software Adobe Acrobat Reader ist kostenlos im Internet erhältlich.

POP 1. Post Office Protocol
2. Point Of Presence

1. Internet-Protokoll (protocol), mit dem ein Mail-Server (mail server) arbeitet.
2. Lokaler Einwahlknoten (node) in das Internet, den ein Internet-Service-Provider (ISP) seinen Kunden zur Verfügung stellt.

query Abfrage Begriff aus der Datenbankterminologie: die Suche in einer Online-Datenbank (on-line, database) beginnen.
SMS Short Message Service

Nachrichtendienst bei Mobiltelefonen, der die bidirektionale (bidirectional) Übertragung von kurzen Nachrichten (bis zu 160 Zeichen) ermöglicht. Über Drittanbieter lassen sich auch aus dem Internet Kurznachrichten an ein Mobiltelefon senden. Als SMS werden auch die Kurznachrichten selbst bezeichnet.

SMTP Simple Mail Transfer Protocol Teil der TCP/IP-Protokollfamilie (protocol), der die Übertragung von E-Mails (e-mail) zwischen Computern regelt.
SPAM  

Bezeichnung für unverlangte und unerwünschte (Werbe-)E-Mails (e-mail) bzw. Nachrichten, meist kommerzieller Anbieter. Das Überfluten von Mailboxen (mailbox) bzw. Usenet-Newsgroups (newsgroup) oder anderen Online-Foren (forum) mit solchen E-Mails bzw. Nachrichten wird als "spamming" bezeichnet.

Der Begriff rührt ursprünglich von der amerikanischen Büchsenfleisch-Marke SPAM (= Spiced Pork And HaM, eine Art Frühstücksfleisch) her und hat seine Internet-typische Bedeutung durch einen Sketch der britischen Comedy-Truppe "Monty Python" erlangt, in dem SPAM in allen Speisen zu finden ist und das Wort permanent wiederholt wird. Es gibt noch eine weitere Deutung des Begriffes "spam" als Zusammenziehung aus "spill" (= überlaufen lassen) und "cram" (= vollstopfen, überladen), die jedoch seltener ist.

TCP/IP Transmission Control Protocol/Internet Protocol

Satz von Protokollen (protocol), nämlich TCP und IP, auf deren Zusammenwirken das Internet basiert. Da beide sich ergänzen, werden sie meist zusammen erwähnt. TCP/IP wurde gemeinsam von Vinton Cerf (Cerf, Vinton) und Robert Kahn entwickelt.

T-DSL Telekom Digital Subscriber Line

ADSL-Angebot der Deutschen Telekom, das erstmals Mitte 1999 in acht deutschen Ballungsgebieten verfügbar gemacht wurde und Übertragungsraten von bis zu 768 Kilobit pro Sekunde (kbps) downstream und 128 Kilobit pro Sekunde upstream ermöglicht. Wichtig für die Deutsche Telekom ist die Tatsache, dass T-DSL das Telefonnetz nicht belastet. Zwar werden vom Anschluss im Haus zur Vermittlungsstelle die normalen Telefonleitungen verwendet. Noch vor dem Vermittlungscomputer wird das DSL-Signal aber vom normalen Telefonverkehr völlig getrennt und über Hochgeschwindigkeits-Datenleitungen mit dem weltweiten Internet verbunden.

TIFF Tag(ged) Image File Format

Dateiformat für hoch auflösende Bitmap-Grafiken (bit map), das vor allem beim Scannen, Speichern und Austauschen von Graustufenbildern zum Einsatz kommt; die Erweiterung (filename extension) solcher Dateien ist .tif oder .tiff.

URL Uniform Resource Locator

Bezeichnung für die gesamte Adresse (address) einer Internet-Seite. Sie besteht aus einem Dienstpräfix für die Art, mit der man zugreift (z. B. http:// für WWW-Adressen (World Wide Web) oder ftp:// bei FTP-Zugang), einem Server-Namen (server), der wiederum aus dem Namen des Servers und seiner Domain (domain) besteht (z. B. www.langenscheidt.de), und dem Namen des Dokuments (document), der noch durch eine Pfadangabe (path) ergänzt sein kann. Laut Duden "die" URL, selten "der" URL.

USB Universal Serial Bus

Universeller serieller Bus (bus), über den Peripheriegeräte (peripheral devices) mittels eines vierpoligen Kabels in beliebiger Reihenfolge an den PC angeschlossen und mit Strom versorgt werden.

WAP Wireless Application Protocol

Standard-Protokoll (protocol), das die Kommunikation mobiler Endgeräte untereinander einerseits und zu fest installierten Endgeräten andererseits beschreibt. Letztere soll unter anderem den Internet-Zugang auf mobilen Endgeräten, die mit Mikro-Browsern (browser) ausgestattet sind, vereinfachen. Zu den Mitgliedern des WAP-Konsortiums zählen Firmen wie Nokia, Ericsson, Sony, Philips, IBM und Phone.com.

 

Computer Begriffe (aus verschiedenen Quellen)
Degauss Monitore werden bei jedem Einschaltvorgang automatisch entmagnetisiert. Trotzdem treten besonders nach Transportvorgängen oder wenn ein starkes Magnetfeld (zum Beispiel durch eine Lautsprecherbox) in die Nähe des Monitors gebracht wurde, Farbschatten auf. Für diesen Fall können Sie bei guten Monitoren manuell eine Entmagnetisierung der Bildröhre (Degauss) durchführen. Während dieses Vorgangs zittert das Bild und ein dumpfer Ton ist hörbar.
Grafikkarte Beim Kauf von Monitor und Grafikkarte sind die Bildschirmauflösung des Monitors sowie die Ausgangssignale der Grafikkarte unbedingt zu berücksichtigen. Wichtig ist dabei nicht nur die maximal darstellbare Bildschirmauflösung (z.B 1600x1200 Punkte), sondern die dabei mögliche Bildwiederholfrequenz. Je höher die Bildwiederholfrequenz, desto länger und ermüdungsfreier können Sie vor Ihrem Monitor arbeiten. 75 Hertz sind heute absolutes Minimum. Besser sind jedoch 85 oder sogar 100 Hertz.
Helligkeit Ebenso wichtig wie ein gutes Kontrastverhältnis ist die gleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche. Besonders bei CRT-Modellen kann die Helligkeit in den Ecken und an den Rändern deutlich abnehmen. Mit einem speziellen Meßgerät kann der Profi die Ausleuchtung der Bildfläche messen. Professionelle Monitore können mit Hilfe der Farbreinheitskorrektur die Helligkeit in den Randbereichen und Ecken justieren. Testbilder in den Grundfarben oder ein weißer Hintergrund helfen bei der Einstellung. Die Meßwerte bei CRT-Monitoren liegen durchschnittlich bei 100 cd/m² (sprich Candela pro Quadratmeter), TFT-Displays erreichen Werte um 220 cd/m².
Pixel

Kunstwort für "Picture Element" • Englische Bezeichnung für Bildpunkt: Bezeichnet den kleinsten, ansteuerbaren Bildpunkt bei der CRT/LCD/DLP-Technik.